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Warum Newsletter immer noch topaktuell sind – der Beweis

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Vielleicht erinnern Sie sich: Im Juni fragte ich Sie, welches Thema Sie für den nächsten Exklusiv-Report für Newsletter-Leser bevorzugen. Zur Auswahl standen PR, Blog oder Newsletter. Hier das Ergebnis:

Blogs 32
PR 28
Newsletter 15

Natürlich freue ich mich, dass das Interesse für Blogs und PR so hoch ist. Die geringe Nachfrage nach Newsletter-Tipps stimmte mich allerdings nachdenklich. Haben denn wirklich schon alle einen erfolgreichen Newsletter? Eigentlich sollte es mich nicht überraschen. Erst vor wenigen Wochen meinte die Interessenvertreterin aus einer Wein-Region zu mir, für ihre Leistungsträger seien Newsletter überhaupt kein Thema. Social Media ja, aber Newsletter seien zu viel Arbeit.

Dabei kenne ich kein anderes Online-Werkzeug, das so wirksam ist wie Newsletter
– besonders im Tourismus. Meine Behauptung möchte ich mit einem aktuellen Beispiel untermauern. Meine Frage stellte ich nämlich zuerst auf meiner Facebook-Seite. Nach 21 Stunden und 861 Impressions hatten insgesamt acht Fans ihre Wahl angegeben. Hallo viraler Effekt, wo bist du?

Also schickte ich die gleiche Frage zusätzlich an alle Newsletter-Leser. Als Leser hatten Sie die Möglichkeit entweder per Mail abzustimmen oder Ihre Stimme direkt auf der Facebook-Seite abzugeben. Den Link hatte ich im Newsletter angegeben.

Nach nur einer Stunde hatten insgesamt 30 „Fans“ die Frage auf Facebook beantwortet (inklusive 8 von vorher). Nach 2 Stunden waren es schon 40. Bis heute sind es rund 50. Doch nicht nur das: Innerhalb weniger Stunden nach dem Newsletter-Versand gewann ich acht neue „Fans“. Diesen Anstieg führe ich zu 100 Prozent auf den Newsletter-Versand zurück. Insgesamt 27 Leser schickten ihre Stimme per Antwort-Mail ein. Diese Reaktionen kamen gezielt und sehr zeitnah. Und das nur, weil ich erstens einen Newsletter habe und zweitens, diesen mit der Facebook-Seite „verknüpfte“.

Verstehen Sie mich nicht falsch, weder möchte ich Ihnen Facebook ausreden, noch zum aufwändigeren Newsletter überreden. Wir dürfen nur nicht vergessen, dass Facebook einen Newsletter nicht ersetzt. Hier gilt einfach immer noch die alte Weisheit des US-Medientheoretikers Marshall McLuhan:

Kein Medium ersetzt ein anderes.

Stimmt schon, mit Tausenden von Fans hätte ich auch ohne Newsletter mehr Stimmen bekommen. Im Tourismus – und auch in anderen Branchen – gibt es aber nur wenige, die Fans in 6-stelliger Höhe auf ihrer Facebook-Seite um sich scharen können.

Interessant ist auch diese aktuelle Untersuchung aus den USA, die behauptet, nur 3% bis 7,5% der Fans würden Postings überhaupt sehen (danke für den Linktipp über Twitter an Günter Exel). Sie glauben, dass Winzer oder Gasthöfe nicht von einem Newsletter profitieren können? Dann lesen Sie, was Michael Vesely vom Wiener Restaurant Reisingers auf Facebook schreibt:

Das Restaurant, das er mit seiner Lebensgefährtin Adelheid Reisinger in der Wiener Innenstadt führt, hat nicht mal 50 Sitzplätze!

Für kleinere Unternehmen sind Newsletter – und natürlich ihre Webseite – die wirksamste „Online-Waffe“. Um es ganz martialisch auszudrücken. Besonders in Kombination mit Facebook und Weblogs. Lassen Sie sich also bitte auf keinen Fall einreden, dass Webseiten nicht mehr wichtig sind oder Newsletter der Vergangenheit angehören.

Den neuen Exklusiv-Report mit Blog-Tipps erhalten Sie als Newsletter-Leser im Juli. Das Thema Blog ist ja schier unendlich, daher werde ich mich für einige wenige Aspekte entscheiden. Wenn Sie mögen, mailen Sie mir einfach zurück, welche Frage Ihnen zu Blogs am Herzen liegt. Oder Sie teilen es mir auf Facebook mit ;-) Jede Frage wird im Report beantwortet.

Und damit wünsche ich Ihnen toi, toi, toi für die Sommersaison.

Facebook: 11 Fragen, 11 Antworten rund um Facebook-Seiten

Dass Facebook-Seiten eine feine Möglichkeit sind, mehr Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Region zu schaffen, steht mittlerweile außer Frage. Was nicht heißt, dass damit alle Fragen restlos geklärt wären. In der heutigen Ausgabe des Newsletters, finden Sie Antworten auf 11 Fragezeichen rund um Facebook-Seiten:

  1. Wie oft sollten wir ein Update veröffentlichen?
  2. Wie zeitaufwändig ist eine erfolgreiche Facebook-Seite?
  3. Wo finde ich meine Facebook-Statistik?
  4. Sollen wir Fans erlauben, eigene Postings zu schreiben?
  5. Macht die Facebook-Seite Webseite und Weblog überflüssig?
  6. Brauchen wir wirklich eine Strategie?
  7. Wie viele Fans sollten wir haben?
  8. Brauchen wir eine Willkommensseite?
  9. Wie erstellen wir diese Willkommensseite?
  10. Können wir auf unserer Facebook-Seite verkaufen?
  11. Wie bekommen wir mehr Fans?

1) Wie oft sollten wir ein Update schreiben?

Ganz ehrlich, nutzen Sie Ihr persönliches Profil weil Sie sich auf die Updates der Facebook-Seiten freuen, bei denen Sie Fan sind? Wohl kaum. Lieber hören Sie von Freunden und Kollegen. Alle Untersuchungen deuten darauf hin, dass auf Facebook weniger mehr ist! Dementsprechend sollten Sie nur ein Update schreiben, wenn es wirklich etwas zu berichten gibt.

Just heute habe ich mich von einer Facebook-Seite verabschiedet, weil diese regelmäßig mehrmals täglich Fotos online stellt. Vom Betreiber der Seite weiß ich aber, dass deren Fans höchst aktiv sind, und jedes Foto eifrig „geliked“ wird. Die ideale Frequenz wird also variieren.

2) Wie zeitaufwändig ist das Betreiben der Facebook-Seite?

Die Antwort ergibt sich schon aus dem vorherigen Punkt. Bevor Sie eine Nullmeldung veröffentlichen, schweigen Sie lieber. Und was ist mit dem EdgeRank? Stimmt schon, die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Updates im Hauptstream der Fans auftauchen steigt, wenn Sie öfter News veröffentlichen. Allerdings geht es auch um die „Qualität“ Ihrer Meldungen. Denn daraus ergibt sich die Interaktion der Fans, die wiederum den EdgeRank beeinflusst.

Sehen Sie auch dieses Video an>

3) Wo finde ich meine Facebook-Statistik?

Schnellste Variante: einloggen und folgenden Link klicken facebook.com/insights

4) Sollen wir Fans erlauben, eigene Postings zu schreiben?

Meine Empfehlung: ja! Eine Facebook-Seite ist eine Community. Nur weil ab und zu Spam-Postings veröffentlicht werden, sollten Sie diese Möglichkeit nicht abstellen. Spams können Sie ebenso leicht löschen wie den „Fan“ zu entfernen. Achtung, hier geht es nur um klare Themenverfehlungen. Einen kritischen Kommentar sollten Sie natürlich nicht löschen. Ansonsten ist wie bei jeder Art der Kommunikation im Krisenfall viel Fingerspitzengefühl angebracht.

5) Macht die Facebook-Seite Webseite und Weblog überflüssig?

Niemals! Niemals! Niemals! Dieser Gedanke ist überhaupt nur erlaubt, wenn Sie ein Online-Newcomer sind und noch keine Webseite besitzen. Dazu ein Screenshot von meiner Facebook-Seite vor der Umstellung im März. Ich hatte zu dem Zeitpunkt über 500 Fans und eine üppig gefüllte Pinnwand. Meinen Schrecken können Sie sicher nachvollziehen.

6) Brauchen wir wirklich eine Strategie für Facebook?

Dicke Strategiekonzepte sind für Riesenunternehmen. Ihr Unternehmen ist eher überschaubar? Dann sollten Sie zumindest diese Aufstellung haben: Halten Sie fest,

  • welche Ihrer Online-Präsenzen (damit auch Facebook),
  • welchen Zweck erfüllen und
  • mit welchen Inhalten
  • welche Zielgruppen erreichen sollen.

Das kann auch auf einer A4-Seite geschehen. Sie sollten auch beantworten können, WAS jemand davon hat, Ihr Facebook-Fan zu sein! Für Ihre Mitarbeiter sind klare, verständliche Spielregeln sinnvoll. Anders sieht es aus, wenn Sie mehr als nur eine Facebook-Seite mit treuen Fans, Willkommens-Tab, Foto-Alben und zwei, drei Anwendungen planen. Das wäre der Fall, wenn Sie mit Facebook-Ads und Facebook-Deals experimentieren möchten.

7) Wie viele Fans sollten wir haben?

Schwierig zu beantworten. Das Potenzial hängt von vielen Faktoren ab, darunter:

  • wie viele Kunden Sie haben,
  • was für Kunden Sie haben
  • mit wie vielen Kunden Sie Kontakt haben,
  • wie groß der Nutzen oder empfundene Nutzen ist
  • Ihr Unternehmensinhalt
  • die Strahlkraft Ihrer Marke

8) Brauchen wir eine Willkommensseite?

Ja, absolut! Alle Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Startseite nicht Ihre Pinnwand sein sollte.

9) Wie erstellen wir diese Willkommensseite?

Falls Sie sich nicht an Ihre Agentur wenden möchten: Es gibt verschiedene Applikationen, welche die Erstellung auch ohne Programmierkenntnisse ermöglichen. Nach der Erstellung richten Sie diese Seite unter „Seite bearbeiten“ als Willkommensseite ein!

10) Wie bekommen wir mehr Fans?

Einige Überlegungen finden Sie in meinem Facebook-Diskussions-Forum>

11) Können wir auf unserer Facebook-Seite verkaufen?

Ja, Sie können auf Facebook Interesse für ein Angebot wecken. Allerdings braucht es dafür mehr, als nur ein Update.

Ausführliche Antworten auf diese letzten drei Fragen würden den Rahmen sprengen. Aber natürlich lasse ich Sie nicht im Regen stehen. Wenn Sie solche oder noch andere Fragen zum Einsatz von Social Media haben, dann ist mein neues Angebot für Sie wie geschaffen.

Lesen Sie auch: Mit Facebook mitten in unser Reptilienhirn

I do – lassen Sie sich von der Social Media-Strategie der Queen inspirieren

Kate & William sagen „I do“. Und was machen die Medien? Tausende akkreditierte Journalisten in London, live TV-Übertragungen in der ganzen Welt: Das hat es schon früher gegeben. Aber schauen wir uns kurz an, wie die Hochzeit des Jahres von der Familie selbst online gefeiert wird.

Die offizielle Webseite der Britischen Monarchie www.royal.gov.uk bietet Twitter, Facebook-Seite, Flickr-Bilder und YouTube-Videos an. Die eingebettete Googlemap zeigt, wo die Royals gerade zugegen sind.

Die eigene Hochzeits-Webseite www.officialroyalwedding2011.org überzeugt durch modernes Design, bietet offizielle Videos, topaktuelle News sowie jede Menge Blicke hinter die Kulissen der Vorbereitungen wie Blumendekor. Also viele Aspekte, die wir Normalsterblichen sonst nur von den alt eingesessenen Medien erhalten würden.

Auf der Facebook-Seite (mit derzeit über 400.000 Fans) wurde für die Hochzeit eine eigene Unterseite mit Wedding Stories eingerichtet. Aus dem Stream erfuhr ich heute Morgen, welchen Titel die Queen William und Kate verliehen hat (über 2.800 Personen gefällt das!)

Überrascht?

Wieso bedient sich ein Traditionshaus wie die Royals der Social Media-Plattformen? Wozu öffnet es sich medial, obwohl es das nicht notwendig hat? Immerhin sind über 8.000 akkreditierte Journalisten angereist. Und obwohl es wie kein anderes „Familienunternehmen“ unter der Neugier der Massen leidet (ja sogar wegen der Medien ein Familienmitglied verlor – ich denke an Diana in Paris)!

Sie interessieren sich weder für die Royals noch für deren Blumenschmuck?

Lassen Sie sich dennoch inspirieren. Die Strategie der Windsors ist vorbildlich. Ihre Grundsätze sind:

1) Mit eigenem Content die öffentliche Meinung steuern

Indem die Windsor-Familie selbst diese Blicke erlaubt, schaltet sie die klassischen Medien quasi auf. Jetzt haben nicht nur die klassischen Medien das Klatsch-, pardon Informationsmonopol. Die Windsors nehmen selbst in die Hand, zu informieren und das Interesse zu kanalisieren. Das erlaubt ihnen auch, selber mitzusteuern, was über sie erzählt wird.

2) Medien so einsetzen, wie es ihnen gerecht wird

Wie Social Media rund um diese Hochzeit eingesetzt wird, ist ein lebendiger Beweis dafür, dass Social Media KEIN HYPE ist. Und auch, dass die eigene Webseite wichtig bleibt. Nicht nur als Hafen, wo der Content zusammenläuft, der auf den verschiedenen  Social Media-Kanälen verteilt wurde.

3) Kommunikation geht mit der Zeit

Tradition ist schön. Aber wir müssen alle mit der Zeit gehen, das betrifft auch unsere Kommunikation. Ja, ich weiß schon. Mag sein, dass Ihr Unternehmen bzw. Ihre Destination nie im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit stehen wird. Aber wo kann Sie die Queen mit Ihre (Online-)Kommunikationsstrategie inspirieren?

Sie glauben doch nicht wirklich, dass „es“ heute noch „ohne Social Media geht? Mit „es“ meine ich Kommunikation mit Kunden, Fans, potenziellen Gästen, und auch mit den Multiplikatoren wie Journalisten.

Selbst wenn Sie für Hochzeiten und Königshäuser nichts übrig haben, überprüfen Sie doch kurz, wie Sie diese 3 Grundsätze für sich einsetzen lassen können.

  • Wo gibt es für Ihre Situation Handlungsbedarf?
  • Wo sich Sie mindestens so weit wie die Royals?
  • Was können Sie sich abschauen?

Wenn Sie jetzt schon bereit sind die Aufmerksamkeit Ihrer (potenziellen) Kunden zu erobern, kontaktieren Sie mich: Ich bringe Sie in die Medien, nicht nur in die sozialen ;-)

Was ich für Sie tun kann, wenn Sie Ihre Public Relations-Strategie mit Social Media auf den neuesten Stand bringen möchten:

Facebook-Seiten Änderung – alles über die neue Version im Video-Tutorial

Facebook-Seiten neu: Der Countdown läuft. Ich bin gestern auf die neue Version der Facebook-Seiten umgestiegen. Dabei erstellte ich dieses neue Video-Tutorial.

In den 7 Minuten sehen Sie:

  1. wie Sie Ihre Facebook-Seite vor 10. März ändern
  2. wie Sie im Namen Ihrer Facebook-Seite auftreten können
  3. wann das Sinn macht
  4. und wie Sie es wieder ändern können
  5. wie Sie die Administratoren auf Ihrer Seite anzeigen
  6. u.v.m
  7. Lesen Sie auch Newsletter: Neue Facebook-Seiten – die Änderungen, Nachteile & Vorteile>

    Facebook & Worklife-Balance

    Ist für Sie eher wie oft “facebooken” das Thema? Dann empfehle ich Ihnen dieses Video von  Social Media-Guru & Multimillionär Gary Vaynerchuck (Winelibrary.tv) und mir auf der  LeWeb 2010 in Paris.

    In dem kurzem Video-Ausschnitt (unter 2 Minuten) sehen Sie seine geniale Antwort auf meine Frage nach Facebook & Worklife-Balance.

    Gefällt Ihnen das Video? Dann freue ich mich über die Weiterempfehlung oder Ihren Kommentar auf facebook.com/passionprvienna

Neue Facebook-Seiten: die Änderungen, Folgen & Vorteile

Liebe Leserin, lieber Leser,

nach 8 Wochen in Südamerika, bin ich diese Woche wieder in Wien. Was soll ich sagen? Es ist brutal kalt und die laublosen Bäume wirken auf mich bedrohlich! Ja, Sie sehen schon: Ich bin – wie man bei uns sagt – ein wenig grantig!

Erlauben Sie mir also, dass ich mich im Februar-Newsletter mit den unerfreulichen Aspekten der bis spätestens 10. März anstehenden Änderungen Ihrer Facebook-Seite beschäftige.

Keine Sorge, ich verrate Ihnen auch, welche Vorteile die Änderungen der Facebook-Seite bringen!

1 + 2) Logo-Möglichkeit verkleinert & Reiter werden zur Liste unter dem Bild

Die maximale Bildgröße bzw. Logo wurde von 200 Breite x 600 Länge Pixel auf 180 x 540 verkleinert, was nicht weiter schlimm ist. Wer aber von der vollen Länge Gebrauch macht, sollte bedenken, dass Betrachter der Seite je nach Größe des Bildschirm scrollen müssen, um auf die anderen Inhalte der Facebook-Seite zu gelangen. Denn die ehemaligen horizontalen Tabs oder Reiter wurden ja verschoben. Diese Inhalte finden Sie nun als Links unter dem „Logo-Bild“.

FOLGEN: Aus der Kombination dieser Änderungen ergibt sich: Ideal wäre ein Bild mit einem Aufruf bzw. Slogan und Ihrem Webseite-Link, das aber nicht länger als 350 bis 400 Pixel ist. Es muss aber dennoch lesbar sein und sich als quadratisches Miniausschnitt für die Pinnwand eignen. Eine nette Aufgabe für einen Designer!

3) Entfernung der Info-Box (auch Info-Blurb genannt)

Bei Besuch der Facebook-Seite wird der kurze Beschreibungstext, der völlig frei gewählt werden konnte, nicht mehr angezeigt. Der Besucher muss also auf eine der „Unterseiten“ (ehedem Reiter) klicken, um sich ein Bild zu machen. Das ist zwar nur ein kleiner Umweg, nimmt aber die Individualität.

Ich hatte ehrlich gesagt gar nicht gemerkt, dass das in den persönlichen Profilen schon passiert war. Dort kann man sich nur noch schematisch vorstellen (wie bei Xing), nicht mehr mit  einem kurzen, rein persönlichen Beschreibungstext.

FOLGEN: Überarbeiten Sie Ihren Text in der INFO-SEITE, wohin diese ehemaligen Beschreibungstexte umgesiedelt wurden. Übrigens, Sie sind nicht verpflichtet alle angeführten Angabe-Boxen auszufüllen. Lassen Sie alles aus, was für Sie bzw. Ihre Kunden keinen Nutzen bringt. Noch besser: Erstellen Sie eine individuelle Begrüßungsseite, die idealerweise voreingestellt ist.

4) Zwei statt drei Filtermöglichkeiten

Früher konnte jeder Besucher der Seite drei Filter anklicken, um sich die Einträge von Betreiber, „Fans“ bzw. allen anzusehen. Jetzt gibt es nur noch „alle“ und „Betreiber“.

FOLGEN: Keine unmittelbare. Immerhin etwas!

Und hier ist eine Liste der Vorteile:

  • Sie können im Namen Ihrer Seite auf anderen Facebook-Seiten schreiben und kommentieren.
  • Wenn Fans mit Ihrer Seite interagieren erhalten Sie eine E-Mail-Benachrichtigung.
  • Seiten können andere Seiten „mögen“. Bisher konnte man nur Favourite-Seiten haben
  • Seiten können eine beschränkte Anzahl von Seiten featuren
  • Die Administratoren der Seite werden angezeigt
  • Sie können die Kategorie Ihrer Seite ändern. Nützlich, falls Sie die Seite beim Anlegen falsch eingeordnet haben.

Update: Schauen Sie auch das Video Facebook-Seiten – Änderung & Umstieg (schauen Sie mir über die Schulter)”

Wir sehen uns hoffentlich spätestens auf der ITB, wo ich am Podium dieser Diskussionsrunde sitze: Bloggen, Twittern und Pingen fürs Geschäft

Sie sind noch kein Abonnent? Dann wird es aber Zeit, denn Abonnenten bekommen jede Menge Gratis-Info: Hier geht es zur Newsletter-Anmeldung>

PhoCusWright@ITB
9. März 2011
14:30 – 15:00 Uhr
Halle 7.3, Saal Europa

Es wird absolut spannend, versprochen!
Die Teilnahme ist gratis, setzt aber eine Registrierung voraus.

Mehr Infos unter: http://bit.ly/gTzzCn

Wo Sie mich auch noch sehen:
ÖHV-Lehrgang Online-Vertrieb und Social Media im Mai http://www.oehv.at/Weiterbildung/Lehrgang

APA-OTS Tourismuspresse 12. Mai in Wien
http://www.tourismuspresse.at/produktepreise/inhalt/tp-campus


Wenn Sie dieses Jahr online durchstarten möchten:
Ab März habe ich wieder Termine für Vorträge, Workshops, Umsetzung und Beratungen frei. Neu im Programm sind Facebook-Seminare für Fortgeschrittene.

Außerdem stehe ich ab März wieder für drei neue PR-Kunden zur Verfügung.

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Online-Videos im Tourismus – 7 Tipps für überzeugende Videos

Haben Sie 2011 aufregende Pläne für Ihre Webseite? Mein Tipp: Setzen Sie mehr Video ein.

Was? Sie mögen nicht, wie Sie in Videos rüberkommen? Das kann ich gut nachvollziehen. Sie wissen gar nicht wie oft ich mein erstes Video über Twitter wieder von YouTube löschen wollte. Sich selbst auf Video zu sehen UND zu hören, gehört wohl zu den größten Schrecken, die unser (privilegiertes westliches) Leben bereiten kann.

Aber es lohnt sich: Gerade für Unternehmen, die touristische Dienstleistungen anbieten, zahlt es sich aus, entweder die Vorzüge der Leistungen wie Einrichtung, Umgebung, Sehenswürdigkeiten etc. per Video im Internet zu bewerben. Das muss nicht superprofessionell sein. Und es muss auch nicht viel kosten.

Egal ob Sie eine billige Videokamera, Ihr Smartphone oder doch ein Profi-Team einsetzen: Wichtig ist, dass das Video für Internet-Zuschauer erstellt wird. Und das bedeutet, dass auch Profis umdenken müssen.

Hier sind meine Tipps für Ihr (erstes) Online-Video:

1) Wir sind nicht im Fernsehen. Wir machen keinen Journalismus.

Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn Sie ein Profi-Team für Ihre Videos beauftragen. Denn Video-Profis haben in der Regel einen journalistischen Ansatz. Wir sind aber im Internet und unser Ziel ist die Ansprache von potenziellen Käufern, nicht das Erstellen eines TV-Clips. Selbst wenn die Vertonung von einem ausgebildeten Sprecher kommt (ich rate dennoch davon ab), sollte der Zuseher direkt angesprochen werden.

2) Nobody is perfect

Auch wenn Sie oder ein Teammitglied wie etwas 99,99% der Menschheit nicht über die Ebenmäßigkeit eines Models verfügen noch geschultes Hochdeutsch sprechen, auch wenn Ihre Hotelzimmer, Ihr Büro oder die Sehenswürdigkeiten Ihrer Destination nicht perfekt ausgeleuchtet sind: Es geht beim Online-Video nicht um die Vermittlung von Perfektion, sondern um den Aufbau einer Beziehung.

3) Reden Sie wie im echtem Gespräch

Sprechen Sie also (egal ob in Zitaten oder aus dem Off) den Zuseher direkt an. Das ist nicht leicht, wenn Sie in eine kleine Kameralinse starren müssen. Es hilft, wenn Sie sich den potenziellen Empfänger Ihrer Botschaft vorstellen. Reden Sie nicht um den heißen Brei, vermeiden Sie Phrasen und Worthülsen. Seien Sie konkret. Oder kurz: Seien Sie Sie selbst.

4) Vermeiden Sie alles Künstliche

Wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrem Team im Video zu sehen sein wird: Sie brauchen sich nicht in neues Gewand zu werfen oder einen Make-up-Profi zu beauftragen. Es reicht, dass Sie sich in Ihrem geplanten Outfit wohl fühlen. Das kommt dann auch im Video rüber. Für mein erstes Video war ich beim Friseur. Das gab mir den Extra-Kick, meinen Plan durchzuziehen.

5) In der Kürze liegt die Würze

Überlegen Sie schon vorher wie lange das Video werden soll. Je kürzer desto besser. Wenn Sie viel zu sagen und zum Herzeigen haben, wunderbar! Dann drehen Sie mehrere kurze Videos mit jeweils einem Schwerpunkt.

6) Vorbereitung spart Zeit

Lassen Sie sich zur Vorbereitung von einem Berater, Freund, Partner oder einem Familienmitglied über Ihr Unternehmen bzw. Destination interviewen – bei laufender Kamera. Sie können die Fragen auch selbst vorab zusammenstellen. Kristallisieren Sie danach die Hauptpunkte Ihrer Botschaften heraus.

7) Notizen machen sicher

Wenn Sie zu Ihren Hauptbotschaften einige Stichworte notieren, haben Sie während des Drehs auch eine gedankliche Stütze.

Online-Videos sind keine Innovation mehr, sondern auf dem Weg zum Mainstream. Worauf warten Sie also noch: Sie möchten doch nicht als letztes Hotel, Reisebüro oder Tourismusverband ohne Online-Videos enden, oder? Ich versichere Ihnen, je öfter Sie ein Video machen oder machen lassen, desto besser wird das Ergebnis!

Und damit wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Start ins Neue Jahr :-)

Wenn Sie dieses Jahr online durchstarten möchten: Ab März habe ich wieder Termine für Vorträge, Workshops, Umsetzung und Beratungen frei. Neu im Programm sind Facebook-Seminare für Fortgeschrittene.

Außerdem bin ich ab März wieder für drei neue PR-Kunden frei. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Ihre Karin Schmollgruber

P.S.: Wenn Sie noch technische Fragen haben, dann melden Sie sich bitte. Wenn der Bedarf da ist, werde ich noch in diesem Monat einen zweiten Newsletter mit technischen Tipps für die Videoerstellung rausschicken.

Mehr verkaufen mit Social Media – 5 Tipps für überzeugende Botschaften

Wie können Sie auf den verschiedenen Social Media Kanälen kommunizieren, damit Ihre Botschaft auch Ihren Lesern, Fans, Zusehern und Followers ankommt? Und was können Sie machen, damit Sie unaufdringlich mehr verkaufen?

In dieser November-Ausgabe des 5-Minuten-Impulses finden Sie dazu 5 Anregungen. Viel Spaß bei der Lektüre

1) Menschlich reden & agieren

„Sprechen“ Sie auf allen Social Media-Kanälen mit einer menschlichen Stimme. Stellen Sie sich den Empfänger Ihrer Botschaft vor. Wie würden Sie mit dieser Person reden, wenn sie persönlich vor Ihnen stünde oder Sie am Telefon wären? Versuchen Sie in diesem „Tonfall“ auch online zu kommunizieren. Ihre Botschaft darf werblich sein, aber sie sollte idealerweise mit „Ihren eigenen Worten“ rüberkommen.

2)  Begeistern statt verkaufen

Touristische Dienstleistungen verkaufen sich am besten wenn man es schafft, die Emotionen der potenziellen Kunden anzusprechen. Wie? Durch Fotos, Videos, Kundenstimmen und Texte, die direkt auf die Befriedigung der Kundenbedürfnisse abzielen! Ihre Online-Contents (und Ihre klassischen Marketingmaßnahmen) sollten Ihren potenziellen Kunden in den gedanklichen Zustand versetzen, wie gut es ihr/ihm gehen wird, wenn sie die Entscheidung für Ihr „Produkt“ fällen.

Ihr Content sollte also bei der Visualisierung helfen. Das braucht nicht immer ein Bild oder Video zu sein. Eine Fasten-Pension kann keine Fotos von den Mittagsmenüs anbieten, dafür aber mit den Erfolgsberichten der Gäste begeistern. Wenn Sie eine Bergbahn betreiben, hilft es neben rationalen Argumenten (wie Zeitersparnis), mit Fotos der Aussicht (und Tipps für die Nutzung der Zeitersparnis) am Berg zu begeistern.

3) Service, Service,  Service

Ja, Service wirkt Wunder. Dezente Werbung Ihrer Angebote ist erlaubt und sinnvoll. Aber solange Sie nicht im Pauschalreisenbereich oder bei Low Cost Carrier arbeiten, sollten Sie sich vor allem durch Ihren Service einen Namen bei Ihren Lesern, Follower und „Fans“ machen.

4) Danke ist das Zauberwort

Ein Gentleman schweigt und genießt. Das stimmt immer noch. Aber der „Social Media Manager“ sollte auf Ehrerbietungen und begeisterte Fanmeldungen reagieren. Ein Kunde hat eine lange Bewertung und vielleicht sogar Fotos auf einer Bewertungsplattform wie Holidaycheck, Qype oder Tupalo veröffentlicht? Oder sogar auf seinem eigenen Blog? Bedanken Sie sich dafür. Und verlinken Sie darauf von Ihrer Webseite.

5) Bei Krisen: Nehmen Sie den Kunden ernst

Damit meine ich nicht, dass Sie jedem Querulanten Recht geben oder gar Gutscheine und Rabatte verschenken. Gerade für Facebook und Twitter gelten: Geben Sie einem unzufriedenen Kunden die Möglichkeit, seinen Unmut offline zu klären. Z.B. indem Sie Telefonnummer und Ansprechperson nennen, die über den Fall informiert ist und nur noch auf die Kontaktaufnahme wartet. Viele Probleme lösen sich durch dieses Angebot von selbst.

Empfehlen Sie diese Tipps auf Facebook

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Raus aus der sommerlichen Social-Media-Apathie – August-Newsletter für Touristiker

Ja, mir geht es genauso: Manchmal befällt mich die große Social-Media-Apathie. Schließlich blogge ich seit 2006 regelmäßig (meinen ersten Blog ließ ich 2003 schon nach wenigen Einträgen verwaisen).

Eine kleine Pause vom aktiven „Posten, Updaten, Tweeten & Retweeten und Uploaden“ ist nicht weiter schlimm. Allein, aus einer kurzen Pause kann bald eine ganz lange werden. Und aus dieser ergibt sich dann ganz schnell das Ende aller Social-Media-Aktivitäten.

So schlagen Sie dem Social-Media-Loch ein Schnippchen

Folgende Fragenliste reißt Sie hoffentlich aus einer sommerlichen Social-Media-Apathie. Ich habe sie in die Themen Service, Emotion, Ratio und Community gruppiert.

SERVICE

1. Welche wichtigen Fragen Ihrer Kunden haben Sie in letzter Zeit geklärt?

2. Haben Sie in Online-Medien etwas Lesenswertes über Ihre Destination, Angebote oder über ein Thema entdeckt, das für Ihre Gäste/Kunden relevant ist?

3. Gibt es News aus Ihrem Betrieb: beispielsweise neue Kataloge, Prospekte, Online-Angebote?

EMOTION

1. Haben Sie schöne Fotos auf Lager oder können Sie schnell einige Schnappschüsse machen?

2. Gibt es gute Fotos auf Flickr oder tolle Videos auf YouTube zu einem relevanten Event bzw. über eine Sehenswürdigkeit?

RATIO

1. Bieten Sie ein neues Service, Angebot oder Programm an?

2. Haben Sie bestehende Services, Angebote oder Programme schon gebührend über den jeweiligen Social Media-Kanal beworben? Beispielsweise per Foto, Text oder Kommentar von Gästen?

3. Bieten Sie derzeit ein super Schnäppchen, ein zeitlich begrenztes oder ein unschlagbares Package an?

4. Hoteliers: Können Sie auf neue, tolle Bewertungen verlinken?

BEZIEHUNG/COMMUNITY

1. Welche gute Resonanz kam in letzter Zeit von Ihren Gästen/Besuchern. Was ihnen gefiel oder auffällt kann für andere interessant sein.

2. Gibt es News von „hinter den Kulissen“, die Sie mitteilen möchten? Zu kleineren oder familiären Betrieben passen gut kurze Neuigkeiten über Mitarbeiterzugänge, Familienzuwachs, sportliche Errungenschaften oder Pläne für die Gäste.

3. Gibt es News über Ihre Gäste, die auch für andere relevant sind?
Z.B. Nach der Gesundheitswoche in Ihrem Betrieb sind die Rückenschmerzen weg.Oder der Kochkurs für Gäste hat auch zuhause Früchte getragen. Oder das Paar aus Hamburg war zum 20. Mal in Ihrer Destination.

4. Haben Sie Contents von Gästen Z.B. Gute Fotos & Videos Ihrer Destination oder Angebote, die von Gästen gemacht wurden oder Reiseberichte und Kommentare Ihrer Besucher?

Wie ist das bei Ihnen, haben Sie schon eine oder überlegen Sie noch? Wenn Sie endlich mit Social Media durchstarten möchten oder eine Referentin für Workshops, Impulstage und Kundenevents suchen… Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme

Wo ich im Herbst zu sehen bin:

  • 14. September Linz Tourismus
  • 4. Oktober ACCESS 2010 Academy
  • 7. Oktober Wirtschaftskammer Wien
  • 12. Oktober 2. Lehrgang ÖHV
  • 20. Oktober Social Media Workshop Austria Presse Agentur

Das wars für heute. Ich freue mich auf Ihr Feedback, Ihre Karin Schmollgruber

PS: Wissen Sie, wie man die Facebook-Likebox nutzt, um mehr Fans zu bekommen? In meinem aktuellen Video zeige ich Ihnen wie einfach Sie die Likebox einbauen können>

Wien, 10. August 2010

9 Facebook-Fehler, die Touristiker machen – Juni-Newsletter für Touristiker

Update – seit dieser Artikel im Juni 2010 online ging, hat sich auf Facebook sehr viel geändert. Was nicht mehr aktuell ist, habe ich durchgestrichen.

Von Einzelhoteliers bis Tourismusverbänden mit über 100 Mitarbeitern: Niemand ist vor Fehlern beim Einsatz von Social Media gefeit. Bei meiner Recherche für meinen APA-Workshop (am 23. Juni – mehr Infos unten) auf den Facebook-Seiten europäischer Metropolen bin ich auf überraschend viele Hoppalas gestoßen. Dabei wären diese Fehler so leicht zu vermeiden.

1) Stiefmütterlicher Info-Reiter

Im Info-Reiter gibt Ihnen Facebook die Möglichkeit, mehr über Ihr Unternehmen bzw. Destination zu verraten. Es stimmt schon, die Information wird nicht gerade überzeugend dargestellt. Die Schriftgröße ist viel zu klein. Es gibt keine Bebilderung. Die Textmenge ist beschränkt. Das ist dennoch keine Ausrede.

TIPP: Füllen Sie die Information unbedingt aus. Sie können die Texte jederzeit ändern.

2) Verwaistes Diskussions-Forum

Das Diskussions-Forum mit eigenem Karteireiter ist bei Facebook-Seiten voreingestellt. Selten füllen sich diese Foren wirklich mit Leben. Verwaiste Diskussionsforen machen aber keinen guten Eindruck.

TIPP: Wenn Sie nicht planen, Ihre Facebook-Seite für Diskussionen zu nutzen oder sich trotz Ihrer Bemühungen keine Diskussionen ergeben, dann schalten Sie diesen Reiter mit einem Mausklick unter „Seite bearbeiten“ weg.

3) Textbox nicht genutzt

Hier geht vielen Seitenbetreibern anscheinend der Atem aus: Das Textfeld unter dem Bild bietet 250 Zeichen für Ihren Text an.

TIPP: Machen Sie den Besuchern in diesem Feld Ihre Facebook-Seite schmackhaft. Vergessen Sie auf keinen Fall den Link zu Ihrer klassischen Webseite.

4) Tote Links

Ein häufiger Fehler: Es werden zwar Links in dem oben erwähnten Textfeld oder im Info-Reiter angeführt, sind aber nicht klickbar.

TIPP: Geben Sie Links auf Facebook immer mit „http://“ an, damit Besucher darauf klicken können.

5) Username nicht beantragt

Die Links von Facebook-Seiten bestehen meist aus einer Kombination von Begriffen, Sonderzeichen und Zahlenkolonnen. Das ist unschön und eignet sich nicht für die Online-Promotion.

TIPP: Sobald Ihre Seite 25 „Fans“ hat, können Sie (im eingeloggten Zustand) unter http://www.facebook.com/username/ eine stimmige URL beantragen. Kostet natürlich nichts!

6) Auftritt mit persönlichen Profilen der Mitarbeiter

Es macht keinen Sinn, wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter auf der Facebook-Seite mit persönlichen Profilen posten und kommentieren. Wieso? Weil Ihre Fans und potenziellen Fans nicht immer wissen, welche Personen im „Namen“ der Seite auftreten! Wer kennt schon die Namen aller Mitarbeiter eines Hotels, Museums oder Destination?

TIPP: Jede Meldung sollte stattdessen eindeutig dem Facebook-Betreiber zuordenbar sein. Berechtigte Mitarbeiter können als Administrator offiziell im Namen des Facebook-Seitenbetreibers auftreten. Damit es persönlicher wird, beenden Sie Meldungen mit einem Namen. Das ist besonders angebracht, wenn es um offizielle Reaktionen auf Fragen oder Kommentare der Fans geht.

7) Kein Lebenszeichen

Wenn Fans Ihre Meldungen kommentieren, eigene Meldungen auf der Seite schreiben, Fragen stellen, Fotos und Videos uploaden (soweit Ihre Einstellungen das zulassen), so sollten Sie so bald wie darauf möglich reagieren. Interaktion ist das Zauberwort! Deswegen sind wir überhaupt auf Facebook.

TIPP: Also bitte pronto reagieren. Teilen Sie im Voraus ein, wer im Betrieb dafür zuständig ist. Die Reaktionen müssen nicht zeitraubend sein.

8) Landeseinstellung beschränken

Das ist wohl der allergrößte Fehler: Für die Facebook-Seite kann man nicht nur Alters-, sondern auch Länderbeschränkungen eingeben. Diese Optionen machen allerdings im Tourismus keinen Sinn. Eine wunderschöne deutsche Millionenstadt (allerdings nicht Berlin) tat es dennoch: Der Zugriff auf die Facebook-Seite wurde irrtümlicherweise nur für deutsche Online-Besucher freigegeben! Als ich Sie darauf hinwies, wurde mir nur knapp per Mail gedankt.

TIPP: Eine Einschränkung macht keinen Sinn, ist aber ohnehin NICHT voreingestellt! Und wenn Ihnen jemand hilft, einen Social Media-Fehler zu beheben, zeigen Sie sich so dankbar wie möglich. Es könnte ja eine Bloggerin oder Journalist sein ;-)

9) Profil statt Seite

Die Mutter aller Fehler: Statt einer Seite (=Page, vulgo Fanseite), wurde ein persönliches Profil eingerichtet. Persönliche Profile sind nur sichtbar, wenn man ein Facebook-Freund des Profil-Inhabers ist. Okay, keiner der Tourismusverbände machte diesen Fehler. Aber sicher ist sicher.

TIPP: Richten Sie erst ein persönliches Profil mit Ihrem Namen ein, dann eine Seite für Ihren Betrieb.

Zuletzt sozusagen der Vater aller Fehler: Eine Facebook-Seite anlegen – ohne Plan und Ziel.

Wie ist das bei Ihnen. Haben Sie schon eine oder überlegen Sie noch? Wenn Sie im Sommer endlich mit Social Media durchstarten möchten oder eine Referentin für Workshops, Impulstage und Kundenevents suchen… Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Zögern Sie nicht zu lange, denn die Termine werden knapp, vor allem im Herbst.


Das wars für heute. Danke fürs Lesen.

Wien, 8. Juni 2010

Was Ihre Kollegen über Social Media im Tourismus wissen wollen

In den letzten fünf Wochen war ich ständig unterwegs. In meinen Workshops und Beratungsterminen saßen viele unglaublich interessante Teilnehmer – mit zum Teil kniffeligen Fragen.

Folgende Fragen wurden mir immer wieder gestellt:

- Wieso lohnt sich heute noch ein Weblog?
- Wie sollen wir Keywords in die Blogbeiträge einfließen lassen?
- Was ist der Wert eines Facebook-Fans?
- Worüber sollen wir twittern, dass „Michael Jackson tot ist?“
- Müssen wir wirklich „Social Media machen?“

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Wien, 8. Mai 2010