Warum Newsletter immer noch topaktuell sind – der Beweis

Sind Sie schon Abonnent? Mit der Anmeldung sichern Sie sich den nächsten Gratis-Report. Jetzt Newsletter bestellen!>>

Vielleicht erinnern Sie sich: Im Juni fragte ich Sie, welches Thema Sie für den nächsten Exklusiv-Report für Newsletter-Leser bevorzugen. Zur Auswahl standen PR, Blog oder Newsletter. Hier das Ergebnis:

Blogs 32
PR 28
Newsletter 15

Natürlich freue ich mich, dass das Interesse für Blogs und PR so hoch ist. Die geringe Nachfrage nach Newsletter-Tipps stimmte mich allerdings nachdenklich. Haben denn wirklich schon alle einen erfolgreichen Newsletter? Eigentlich sollte es mich nicht überraschen. Erst vor wenigen Wochen meinte die Interessenvertreterin aus einer Wein-Region zu mir, für ihre Leistungsträger seien Newsletter überhaupt kein Thema. Social Media ja, aber Newsletter seien zu viel Arbeit.

Dabei kenne ich kein anderes Online-Werkzeug, das so wirksam ist wie Newsletter
– besonders im Tourismus. Meine Behauptung möchte ich mit einem aktuellen Beispiel untermauern. Meine Frage stellte ich nämlich zuerst auf meiner Facebook-Seite. Nach 21 Stunden und 861 Impressions hatten insgesamt acht Fans ihre Wahl angegeben. Hallo viraler Effekt, wo bist du?

Also schickte ich die gleiche Frage zusätzlich an alle Newsletter-Leser. Als Leser hatten Sie die Möglichkeit entweder per Mail abzustimmen oder Ihre Stimme direkt auf der Facebook-Seite abzugeben. Den Link hatte ich im Newsletter angegeben.

Nach nur einer Stunde hatten insgesamt 30 „Fans“ die Frage auf Facebook beantwortet (inklusive 8 von vorher). Nach 2 Stunden waren es schon 40. Bis heute sind es rund 50. Doch nicht nur das: Innerhalb weniger Stunden nach dem Newsletter-Versand gewann ich acht neue „Fans“. Diesen Anstieg führe ich zu 100 Prozent auf den Newsletter-Versand zurück. Insgesamt 27 Leser schickten ihre Stimme per Antwort-Mail ein. Diese Reaktionen kamen gezielt und sehr zeitnah. Und das nur, weil ich erstens einen Newsletter habe und zweitens, diesen mit der Facebook-Seite „verknüpfte“.

Verstehen Sie mich nicht falsch, weder möchte ich Ihnen Facebook ausreden, noch zum aufwändigeren Newsletter überreden. Wir dürfen nur nicht vergessen, dass Facebook einen Newsletter nicht ersetzt. Hier gilt einfach immer noch die alte Weisheit des US-Medientheoretikers Marshall McLuhan:  Update Wolfgang Riepl (Rieplsches Gesetz)

Kein Medium ersetzt ein anderes.

Stimmt schon, mit Tausenden von Fans hätte ich auch ohne Newsletter mehr Stimmen bekommen. Im Tourismus – und auch in anderen Branchen – gibt es aber nur wenige, die Fans in 6-stelliger Höhe auf ihrer Facebook-Seite um sich scharen können.

Interessant ist auch diese aktuelle Untersuchung aus den USA, die behauptet, nur 3% bis 7,5% der Fans würden Postings überhaupt sehen (danke für den Linktipp über Twitter an Günter Exel). Sie glauben, dass Winzer oder Gasthöfe nicht von einem Newsletter profitieren können? Dann lesen Sie, was Michael Vesely vom Wiener Restaurant Reisingers auf Facebook schreibt:

Das Restaurant, das er mit seiner Lebensgefährtin Adelheid Reisinger in der Wiener Innenstadt führt, hat nicht mal 50 Sitzplätze!

Für kleinere Unternehmen sind Newsletter – und natürlich ihre Webseite – die wirksamste „Online-Waffe“. Um es ganz martialisch auszudrücken. Besonders in Kombination mit Facebook und Weblogs. Lassen Sie sich also bitte auf keinen Fall einreden, dass Webseiten nicht mehr wichtig sind oder Newsletter der Vergangenheit angehören.

Den neuen Exklusiv-Report mit Blog-Tipps erhalten Sie als Newsletter-Leser im Juli. Das Thema Blog ist ja schier unendlich, daher werde ich mich für einige wenige Aspekte entscheiden. Wenn Sie mögen, mailen Sie mir einfach zurück, welche Frage Ihnen zu Blogs am Herzen liegt. Oder Sie teilen es mir auf Facebook mit ;-) Jede Frage wird im Report beantwortet.

Und damit wünsche ich Ihnen toi, toi, toi für die Sommersaison.

Interessant? Weitersagen & ausdrucken!
  • Facebook
  • Twitter
  • Print