I do – lassen Sie sich von der Social Media-Strategie der Queen inspirieren

Kate & William sagen „I do“. Und was machen die Medien? Tausende akkreditierte Journalisten in London, live TV-Übertragungen in der ganzen Welt: Das hat es schon früher gegeben. Aber schauen wir uns kurz an, wie die Hochzeit des Jahres von der Familie selbst online gefeiert wird.

Die offizielle Webseite der Britischen Monarchie www.royal.gov.uk bietet Twitter, Facebook-Seite, Flickr-Bilder und YouTube-Videos an. Die eingebettete Googlemap zeigt, wo die Royals gerade zugegen sind.

Die eigene Hochzeits-Webseite www.officialroyalwedding2011.org überzeugt durch modernes Design, bietet offizielle Videos, topaktuelle News sowie jede Menge Blicke hinter die Kulissen der Vorbereitungen wie Blumendekor. Also viele Aspekte, die wir Normalsterblichen sonst nur von den alt eingesessenen Medien erhalten würden.

Auf der Facebook-Seite (mit derzeit über 400.000 Fans) wurde für die Hochzeit eine eigene Unterseite mit Wedding Stories eingerichtet. Aus dem Stream erfuhr ich heute Morgen, welchen Titel die Queen William und Kate verliehen hat (über 2.800 Personen gefällt das!)

Überrascht?

Wieso bedient sich ein Traditionshaus wie die Royals der Social Media-Plattformen? Wozu öffnet es sich medial, obwohl es das nicht notwendig hat? Immerhin sind über 8.000 akkreditierte Journalisten angereist. Und obwohl es wie kein anderes „Familienunternehmen“ unter der Neugier der Massen leidet (ja sogar wegen der Medien ein Familienmitglied verlor – ich denke an Diana in Paris)!

Sie interessieren sich weder für die Royals noch für deren Blumenschmuck?

Lassen Sie sich dennoch inspirieren. Die Strategie der Windsors ist vorbildlich. Ihre Grundsätze sind:

1) Mit eigenem Content die öffentliche Meinung steuern

Indem die Windsor-Familie selbst diese Blicke erlaubt, schaltet sie die klassischen Medien quasi auf. Jetzt haben nicht nur die klassischen Medien das Klatsch-, pardon Informationsmonopol. Die Windsors nehmen selbst in die Hand, zu informieren und das Interesse zu kanalisieren. Das erlaubt ihnen auch, selber mitzusteuern, was über sie erzählt wird.

2) Medien so einsetzen, wie es ihnen gerecht wird

Wie Social Media rund um diese Hochzeit eingesetzt wird, ist ein lebendiger Beweis dafür, dass Social Media KEIN HYPE ist. Und auch, dass die eigene Webseite wichtig bleibt. Nicht nur als Hafen, wo der Content zusammenläuft, der auf den verschiedenen  Social Media-Kanälen verteilt wurde.

3) Kommunikation geht mit der Zeit

Tradition ist schön. Aber wir müssen alle mit der Zeit gehen, das betrifft auch unsere Kommunikation. Ja, ich weiß schon. Mag sein, dass Ihr Unternehmen bzw. Ihre Destination nie im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit stehen wird. Aber wo kann Sie die Queen mit Ihre (Online-)Kommunikationsstrategie inspirieren?

Sie glauben doch nicht wirklich, dass „es“ heute noch „ohne Social Media geht? Mit „es“ meine ich Kommunikation mit Kunden, Fans, potenziellen Gästen, und auch mit den Multiplikatoren wie Journalisten.

Selbst wenn Sie für Hochzeiten und Königshäuser nichts übrig haben, überprüfen Sie doch kurz, wie Sie diese 3 Grundsätze für sich einsetzen lassen können.

  • Wo gibt es für Ihre Situation Handlungsbedarf?
  • Wo sich Sie mindestens so weit wie die Royals?
  • Was können Sie sich abschauen?

Wenn Sie jetzt schon bereit sind die Aufmerksamkeit Ihrer (potenziellen) Kunden zu erobern, kontaktieren Sie mich: Ich bringe Sie in die Medien, nicht nur in die sozialen ;-)

Was ich für Sie tun kann, wenn Sie Ihre Public Relations-Strategie mit Social Media auf den neuesten Stand bringen möchten:

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Ich bin Karin Schmollgruber: Online-Pionierin mit über 15 Jahren Erfahrung in der digitalen Kommunikation... und austro-chilenische Wahl-Wienerin, die Sie garantiert nicht in der (Online)-Wüste stehen lässt! Sind Sie bereit? Über unsere Leistungen >> und Referenzen >> Sie wollen sofort raus aus der Wüste? Rufen Sie mich an: +43/699 1925 4040