Wie kann der Tourismus von Social Media profitieren – Oktober-Ausgabe

Ein herzliches Hallo,

wie die Tourismusbranche vom Web 2.0 profitieren kann und warum das der falsche Ansatz ist? Darum geht es in den nächsten 5 Minuten.

Viel Vergnügen bei der Lektüre wünscht Ihnen

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„Warum kann Ihrer Meinung nach gerade die Reisebranche vom Web 2.0 profitieren?“ Diese Frage stellte mir kürzlich ein Student aus der Schweiz. Meine impulsive Antwort war: „Das ist die falsche Fragestellung!“

Wie ich das meine?

Ein Unternehmen, gleich welcher Branche, wird von Web 2.0 bzw. Social Media nur profitieren, wenn der Kunde profitiert. Also wenn die Benutzung von Web 2.0-Plattformen und –Instrumenten den potenziellen Kunden bei der Erreichung seines jeweiligen „Ziels“ im Netz unterstützt.

Die erste Frage muss also eigentlich lauten: „Auf welche Weise profitiert gerade der Reisende, Besucher oder Gast vom Web 2.0? Die zweite Frage muss lauten: „Wie können Sie ihn oder sie dabei unterstützen?“

Was heißt das für Sie konkret?

Der richtige Ansatz ist die Antwort auf folgende Frage: Was wollen wir, wenn wir im Web unseren nächsten Urlaub oder Ausflug planen? Wir wollen in der Regel:

  • Zeit sparen
  • Zuverlässige & aktuelle Informationen
  • Vertrauen gewinnen
  • Beweise finden, die uns bestätigen, die richtige Entscheidung zu treffen

Einige Beispiele, wie Sie dem Gast/Besucher/Kunden durch den Einsatz von Web 2.0 dabei helfen:

Erleichtern Sie die Entscheidungsfindung durch viele aussagekräftige, authentische Bilder, z.B. in Blogs, Fotoplattformen, Videoplattformen.

Verkürzen Sie den mühsamen Suchprozess durch leicht auffindbare Infos, z.B. indem Sie die Links und weiteren Infos zu Ihren Angeboten online gesammelt zur Verfügung stellen.

Stellen Sie Vertrauen her, indem Sie direkt auf Bewertungen auf Hotelplattformen verlinken (oder diese einbinden). Auch eine aktive Facebook-Community hilft.

Informieren Sie über aktuelle Events und Highlights z.B. in einem Weblog oder per Twitter (hier ist übrigens meine Twitter-Seite).

Soweit einige Impulse für Ihr Brainstorming. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, natürlich muss nicht jedes Unternehmen alle dieser Instrumente einsetzen. Die Frage lautet: "Welches davon passt dann auch für Sie und den potenziellen Gast?"

Wenn Sie noch nicht genug haben ;-), empfehle ich Ihnen zwei meiner aktuellen Blogbeiträge Web 2.0 im Tourismus – wie lange noch ein Thema? und Mit Social Media im Tourismus in die virtuelle Fußgängerzone – mein Highlight vom fvw Kongress 2009.

Über Ihren Kommentar freut sich

Karin Schmollgruber

Wien, 8. Oktober 2009

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About Karin Schmollgruber

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